| Eintrag vom: 27.05.10 ::: (86 x gelesen) |
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Simon goes to Metal, oder doch eher Highway to Hell?

[Eisblume:radio.XES] Es war Freitag 13:00 Uhr, die Sonne schien, die perfekten Voraussetzungen um nach Abbenberg zum Feuertanzfestival zu fahren, als plötzlich der ruf ertönte: "Ich wollte nur das Fenster öffnen" rief Simon als er, als während der Fahrt die Tür offen stand.
Ob es ein Fluchtversuch war oder es sich wirklich um ein Versehen handelt, wird wohl nie geklärt werden.
Fünf Stunden dauerte die Fahrt nach Abbenberg, genug Zeit um ordentlich Stimmung im Bus machen zu können, mit den entsprechenden CD´s der auf dem Festival spielenden Bands.
Auf den letzten Kilometern lies das Navi nach und vergas unsere Unaufmerksamkeit, wodurch es ein wenig kompliziert wurde, aber dank Daria haben wir es doch noch geschafft dorthin zu kommen, weil sie kurzerhand einfach die Aufgabe des Navis übernahm und es Traditionsgemäß mit einer Karte schaffte uns zu der Burg zu navigieren (ist auch logischer, wer fährt schon mit einem Navi zu einem Mittelalterfestival?).
Kaum waren wir da, blieb uns nicht mal eine Verschnaufpause, wir mussten uns schnell Umziehen, da Eluveitie nicht auf uns wartete. Die Band zog sofort das Publikum in Ihren Bann und spielte unteranderem Inis Mona und natürlich auch viele andere Songs von den Alben Spirit und Slania, welche Simon nicht ganz so zusagten. Natürlich spielte die Band auch Songs aus dem Akkustik Album Evocation I- The Arcane Dominion, welche ihm dann schon eher gefielen.
Doch seine "Euphorie" lies sich steigern... spätestens dann, wo In Extremo auf die Bühne kam und Ihre besten Stücke zum besten gaben, wo er dann sogar auch den ein oder anderen Song so teilweise mitsingen konnte. Der Auftritt von In Extremo war der letzte für uns an diesem Tag, da nicht nur die Fahrt von Wuppertal nach Abbenberg uns ausgelaugt hat, auch der Regen während des Konzertes war sehr Energiekostent.
Auf dem Rückweg zum Zeltplatz gab Simon ein Feedback zum ersten Tag... Er meinte, dass die Leute da doch was komisch seien, was aber teilweise auch auf den etwas höheren Alkoholpegel zurück zu führen ist, auch das dort ein jeder schwarz gekleidet rumläuft war für ihn unverständlich, doch findet wohl auch ein jeder Metallhead komisch, dass sich die Freunde der Elektronischen Musik zu Melodien Rhythmisch bewegen, welche ganz und gar ohne Instrumente gespielt werden und auch das kleine weiße Pillen zum Feiern benötigt werden.
Und so konnten wir nur hoffen, Simon am nächsten Tag mehr überzeugen zu können. Der nächste Morgen war durchzogen von schmerzen! Da wir zu viert im Bus geschlafen haben, war Platz eine echte Seltenheit geworden. Nach einer Katzenwäsche und einem kleinen Frühstück gingen wir wieder auf das Festivalgelände, welches aufgebaut war, wie ein riesiger Mittelalter Markt. Auch wenn es nicht heimisch war, fühlte sich Simon unter den Besuchern ganz wohl und trank sich durch die Proben des Methändlers. Bevor wir uns dann ans Speisen machten (es duftete überall nach leckerem Essen von den Ständen) taten wir noch etwas für den Hunger und die Figur und erstiegen der Burgturm mit seinen 110 Stufen, von dem Turm hatte man eine wunderschöne Aussicht, die wir mehr wie nur genossen.
Kaum waren wir wieder unten, war es Zeit für "Pampatut" was erst mal recht witzig klingt und auch irgendwie war, denn "Pampatut besteht aus zwei Herren, welche ihr Publikum mit amüsanten Geschichten, Liedern und Witzen begeisterte.
Die Bands Folkstone (Italien) und Fejd (Schweden) beides ihrer Zeichen als Folk Metal Band konnten Simon nicht auf den rechten Pfad führen. Nun lag unser aller Hoffnung in den Stimmungskanonen von Feuerschwanz! Als der Hauptmann den geilen Haufen auf die Bühne führte, konnte Simon zum bewegen animiert werden, was allerdings bei Omnia wieder verging, da diese auch was ruhiger sind.
Im Anschluss betraten die Apokalyptischen Reiter die Bühne, welche zwar häufiger auf Mittelalter Festivals anzutreffen sind, jedoch das Mittelalter untypisch für die Band ist, da deren Grundgenre der Death Metal ist, was wohl auch der Grund ist, wieso Simon mit diesem Deutschen Exportschlagernichts anzufangen wusste.
Als Abschlussband des Festivals traten dann Subway To Sally auf und genau wie bei In Extremo, war Simon hier schon mit den Texten und Melodien durch Daria vertraut.
Nach diesem Auftritt waren wir alle geschafft und verfielen trotz der Enge im Bus schnell in einn angenehmen und erholsamen Schlaf, welcher devinitiv erholsamer war, wie in der Nacht zuvor!
Nach dem Aufstehen und den alltäglichen morgendlichen Aktivitäten traten wir die Heimreise an.
Als Fazit bleibt nur zu hoffen, dass wir Simon die Musik "aus einer anderen Welt" näher bringen konnten, er die drei Tage mit uns genossen hat und sich nun öffnen kann, für die Musik der Frau die er liebt.
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